Selbsthass und Selbstzweifel dominiern ihren Alltag. Wenn es hart auf hart kommt, greift sie zur Klinge. Schaut sie sich kurz an und denkt nach. Soll sie? Soll sie lieber nicht? Die zweite Frage ist überflüßig, sie wird es sowieso tun. Das weiß sie. Wenn sie die Klinge in der Hand hält, gibt es meistens kein zurück für sie. Sie setzt an und wartet. Sie wartet, bis das Blut fließt, wenn es nicht so stark ist, wie sie es sich erhofft hat, setzt sie erneut an. Bis ihre Gier nach dem Schmerz und nach dem Blut gestillt ist. Dann wirft sie die Klinge abstoßend weg und denkt sich 'Wieso schon wieder?'
Sie schaut auf ihr Bein, das komischerweise kalte Blut fließt ihr Bein hinab. Sie will es nicht aufhalten, es sieht so schön aus. Später macht sie sich daran, alles zu vertuschen. Das Blut, die Tücher und den Schmerz. Sie versucht normal zu gehen, auch wenn der Schmerz ihr Bein zerreist und es Überwindung kostet nicht aufzuschreien. Sie geht raus in die Welt und lacht. Und irgendwann merkt sie, dass sie draußen wirklich manchmal ohne Grund glücklich ist. Sie lacht und lebt. So will sie immer sein, auch wenn sie alleine ist, vor allem wenn sie einsam ist. Sie lacht und schaut auf ihren Arm hinab - auf ihr SvV Armband, keiner kennt die Bedeutung davon, es sieht auch aus wie ein ganz normales Armband.
Ihre Gedanken schweifen ab.. zu ihm. Die Stimmen werden schwächer, die Eindrücke werden schwächer. Sie taucht ab, die Welt um sie herum verschwindet. Sie denkt daran, wie es einmal sein wird. Wo wird sie in 3 Jahren sein? Wo wird sie sein, wenn sie 18 und frei ist? Gefangen? Oder bei ihm? Sie will frei sein, mehr will sie nicht. Sie will endlich ihre eigenen Entscheidungen treffen dürfen. Sie will einfach nur das machen dürfen, was sie will. Ohne jemandem erklären zu müssen wie lange sie wegbleibt. Ohne jemanden sagen zu müssen, weshalb. Ohne jemanden anrufen zu müssen, wenn sie länger draussen bleiben will. Sie will frei sein, das Leben genießen, frei lieben. Sie will mit ihm an irgendeinen schönen Ort, wo sie keiner stört.
Der Ruf nach ihrem Namen holt sie zurück in die reale Welt, denn hier ist das alles nicht möglich. Sie ist nicht frei. Sie muss immer Bescheid geben, wohin sie geht, weshalb sie geht, mit wem sie geht und wie lange sie fortbleibt. Und dann wird immer noch entschieden, ob sie darf oder nicht. Sie darf nicht alleine entscheiden.
Die Wahrheit muss mit Lügen geschützt werden. Sie muss lügen, um das zu bewahren, was ihr in ihrer kleinen Welt am meisten bedeutet. Weswegen sie traurig und glücklich ist. Weswegen sie weint und lacht. Weswegen sie leidet und lebt. Weswegen sie ist. Deswegen muss sie lügen und schützen. Wenn sie frei ist, ist das nicht mehr nötig, aber noch muss sie ihre Liebe zu ihm schützen und zusammen mit ihm aufpassen und geheim halten. Das macht sie aus, und wenn sie das versaut, ruiniert sie ihr Leben, und das.. das ist ihr schon zu oft passiert. Sie will nicht immer und immer wieder zur Klinge greifen. Sie will endlich leben - mit ihm.
Sie schaut auf ihr Bein, das komischerweise kalte Blut fließt ihr Bein hinab. Sie will es nicht aufhalten, es sieht so schön aus. Später macht sie sich daran, alles zu vertuschen. Das Blut, die Tücher und den Schmerz. Sie versucht normal zu gehen, auch wenn der Schmerz ihr Bein zerreist und es Überwindung kostet nicht aufzuschreien. Sie geht raus in die Welt und lacht. Und irgendwann merkt sie, dass sie draußen wirklich manchmal ohne Grund glücklich ist. Sie lacht und lebt. So will sie immer sein, auch wenn sie alleine ist, vor allem wenn sie einsam ist. Sie lacht und schaut auf ihren Arm hinab - auf ihr SvV Armband, keiner kennt die Bedeutung davon, es sieht auch aus wie ein ganz normales Armband.
Ihre Gedanken schweifen ab.. zu ihm. Die Stimmen werden schwächer, die Eindrücke werden schwächer. Sie taucht ab, die Welt um sie herum verschwindet. Sie denkt daran, wie es einmal sein wird. Wo wird sie in 3 Jahren sein? Wo wird sie sein, wenn sie 18 und frei ist? Gefangen? Oder bei ihm? Sie will frei sein, mehr will sie nicht. Sie will endlich ihre eigenen Entscheidungen treffen dürfen. Sie will einfach nur das machen dürfen, was sie will. Ohne jemandem erklären zu müssen wie lange sie wegbleibt. Ohne jemanden sagen zu müssen, weshalb. Ohne jemanden anrufen zu müssen, wenn sie länger draussen bleiben will. Sie will frei sein, das Leben genießen, frei lieben. Sie will mit ihm an irgendeinen schönen Ort, wo sie keiner stört.
Der Ruf nach ihrem Namen holt sie zurück in die reale Welt, denn hier ist das alles nicht möglich. Sie ist nicht frei. Sie muss immer Bescheid geben, wohin sie geht, weshalb sie geht, mit wem sie geht und wie lange sie fortbleibt. Und dann wird immer noch entschieden, ob sie darf oder nicht. Sie darf nicht alleine entscheiden.
Die Wahrheit muss mit Lügen geschützt werden. Sie muss lügen, um das zu bewahren, was ihr in ihrer kleinen Welt am meisten bedeutet. Weswegen sie traurig und glücklich ist. Weswegen sie weint und lacht. Weswegen sie leidet und lebt. Weswegen sie ist. Deswegen muss sie lügen und schützen. Wenn sie frei ist, ist das nicht mehr nötig, aber noch muss sie ihre Liebe zu ihm schützen und zusammen mit ihm aufpassen und geheim halten. Das macht sie aus, und wenn sie das versaut, ruiniert sie ihr Leben, und das.. das ist ihr schon zu oft passiert. Sie will nicht immer und immer wieder zur Klinge greifen. Sie will endlich leben - mit ihm.
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Eintrag darunter = eigentlicher Eintrag vom 14.02.11
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